Samstag, 16. Februar 2008

BOM

Nach 2 Wochen Nähmaschinenabstinenz habe ich mich heute wieder rangesetzt und meinen Bom für Februar genäht.

Hier die Winterlinge:





Zu finden ist der Bom bei http://www.reginagrewe.de

Freitag, 15. Februar 2008

Osterzeit - Dekozeit


So langsam beginnen die Vorbereitungen auf den Osterhasen. Bei Quiltzauberei habe ich mir von Tilda Holzhasen und Holzlämmer bestellt. Das Naturholz war noch zu bemalen, was mir ganz gut gelungen ist. Und jetzt dürfen sie unser Treppenhaus verschönern.
Buenos Aires
das allgäumädel



Donnerstag, 14. Februar 2008

Wissenswertes


Mit dem 14. Februar, dem Valentistag, kann wohl jeder etwas verbinden.
Der Valentinstag gilt in einigen Ländern als Tag der Liebenden (in Brasilien wird der Valentinstag allerdings am 12. Juni gefeiert). Der religiöse, in der kirchlichen Liturgie wurzelnde aber dann wieder vergessene Ursprung des Feiertages besteht darin, dass am 14. Februar in den Kirchen die Ankunft Jesu als himmlischer Bräutigam zur Himmlischen Hochzeit gefeiert wurde und hat nichts mit der Sage um den als Märtyrer gestorbenen heiligen Valentin zu tun.
Valentin war im dritten Jahrhundert nach Christus der Bischof der italienischen Stadt Terni (damals Interamna). Er hatte laut dieser Sage einige Verliebte christlich getraut, darunter Soldaten, die nach damaligem kaiserlichen Befehl unverheiratet bleiben mussten. Zudem hat er der Sage nach den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt. Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, haben der Überlieferung nach unter einem guten Stern gestanden. Auf Befehl des Kaisers Claudius II. wurde er am 15. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens enthauptet.

Die Sage zum Bischof von Terni unterscheidet sich vom späteren Valentin von Rätien (Graubünden). Dieser hat keine Liebenden zusammengebracht, sondern er gilt als Schutzpatron gegen die "Fallenden Krankheiten" wie Epilepsie und Ohnmacht.

Einen schönen Valentinstag wünscht euch

das allgäumädel

Montag, 11. Februar 2008

Jetzt gibt's Sambabilder!

Nachdem jetzt langsam wieder Ruhe in unseren Haushalt einkehrt, die Kinder wieder zur Schule gehen, der GöGa langsam wieder gesund wird, habe ich endlich Zeit euch einige Eindrücke von unserem Faschingsumzug zu zeigen.Am Faschingssonntag und am Dienstag war ja Kaiserwetter und es war herrlich unsere ganze Faschingsgruppe in ihrer Farbenpracht zu sehen.

Hier mein Männe in ganzer Pracht: (Oder was beim Quilten mit dem Tacker entstand)


Hier in luftiger Höhe in Aktion!



Hier ein paar Tanzmäuse aus unserer Allgäu-Sambaschule:


Hier unsere Trachtlerbuam:
Hier ich mit Anhang:
Und hier unsere Zenz, die Dame in der Übergröße die einzukleiden war (siehe ältere Blogs)!

Und hier die ganze Sambatruppe, was für eine Farbenpracht und was für eine mitreißende Musik! Jetzt versteht man die Teilnehmer von Karneval in Rio erst richtig, wenn du einmal anfängst zu tanzen, kannst du nicht mehr still stehen!




Ich hoffe ich kann euch ein wenig von der Freude vermitteln, die wir an diesen Faschingstagen hatten. Dieses Thema war wundervoll und gab so viele Ideen . Jeder unserer Truppe gab alles und wir hatten einen wirklich tollen Fasching. Andere Bilder könnt ihr unter http://www.faschingsverein-engetried.de/ ansehen.

das allgäumädel

Donnerstag, 7. Februar 2008

Kaputt

Und dann ging das Netzteil flöten!

Jetzt wollte ich euch so schön über unseren Fasching informieren, und dann am Rosenmontag siehe die Überschrift.
Nun ist erst einmal aufräumen und Krankenpflege angesagt. Mein Sambakönig hat den Fasching nicht unbeschadet überstanden und liegt mit einer schweren Grippe im Bett. Gute Besserung mein Schatz!

Wenn es in meinem Haushalt ein wenig ruhiger wird, gibt es wieder mehr von mir.

das allgäumädel

Samstag, 2. Februar 2008

Lustig ist die Fasenacht, ...

Wissenswertes um den Faschingssamstag:


Die letzten Tage vor der Fastenzeit waren früher eine willkommene Gelegenheit, um es sich noch einmal richtig schmecken zu lassen. Dabei wurden vor allem Eier und Milchprodukte aufgebraucht, die in der Fastenzeit verboten waren und nicht langeaufbewahrt werden konnten.


Der Name Schmalziger Samstag, auch als "Schmoizana Samsda" bezeichnet, entstand aus dem Brauch, an diesem Tag einen großen Vorrat an Schmalznudeln und Faschingskrapfen zu backen, der bis Faschingsdienstag reichen musste - getreu dem Motto: "Lustig ist die Fasenacht, wenn die Mutter Kücheln bacht, wenn sie aber keine bacht, pfeif ich auf die Fasenacht."

Mit der Heugabel Krapfen ernten


"Auszogne", "Küchla", "Küchle" oder gefüllte Faschingskrapfen - der schmalzige Samstag macht in allen Regionen Bayerns seinem Namen bis heute alle Ehre. In der Oberpfalz war es in der Vergangenheit in einige Orten üblich, dass die Burschen eines Dorfs Heugabeln durch die Fenster in die Küchen hielten.
Die Bäuerinnen mussten dann einen Krapfen an dem anderen auf die Zinken der Gabeln stecken. Außerdem hielten vor allem die Mädchen viel von den Faschingskrapfen: Sie glaubten, dass Krapfen die Haut glatt halten würden. Angesichts der Kalorienzahl des Schmalzgebäcks, stimmt das wohl auch in gewisser Weise.


Und jetzt geht's in den Endspurt vor dem großen Faschingsumzug! Die letzten Vorbereitungen laufen und die Vorfreude ist riesengroß!
Unser Thema lautet dieses Jahr:
Allgäusamba
In diesem Sinne: "Was isch schee? D’Fiaß in d’Heh!
das allgäumädel

Freitag, 1. Februar 2008

Ruaßiger Freitag

Der "Ruaßiga Freida" hat seinen Namen vom Ruß, den umherziehende Narren früher den Leuten ins Gesicht zu schmieren versuchten. Bis heute ist der Brauch vor allem bei Kindern noch sehr beliebt.

Nicht mit Ruß, aber doch geschminkt ging meine Tochter 2003 zu einer Faschingsfeier.

Heute bin ich mit meinem Sohn nach Mindelheim gefahren damit er die Figuren aus seinem Lesebuch auch einmal in echt ansehen kann.


Hier der Durahansel:


Hier die Rückseite des Hansels, die Narrenamme:

Und hier die Colombine: